
Die Bereitschaft, neue Aufgaben zu übernehmen, bildet einen Schlüsselfaktor künftiger Generationenfairness.
Gemäss einer US-Studie (Steuerle, 2004) können drohende Alterslasten für die Jüngeren durch eine Verlängerung der Erwerbsintegration der Älteren ganz entscheidend gesenkt werden.
Menschen, die länger arbeiten, zahlen nicht nur länger Steuern. Sie sind, so eine internationale Untersuchung der Personalleitung von Shell, auch deutlich weniger von gesundheitlichen Risiken betroffen als Menschen, die früher aufhören.
Mit zunehmender Flexibilisierung der Pensionierung dürfte die bisherige Praxis einer flächendeckenden Entberuflichung im Alter eine Umkehrung erfahren. Und die trotz Krise weiterhin steigende Gefahr des Fachkräftemangels in vielen Branchen und Betrieben dürfte dieses Umdenken weiter verstärken.
Keine Sorge: Die Verlängerung künftiger Erwerbsbiografien muss in den Betrieben nicht automatisch zu einer grösseren Konkurrenz um Arbeitsplätze zwischen jung und alt führen. Demografische Fitness heisst das neue Zauberwort für mehr Solidarität.
Diese Fitness setzt in den Unternehmen auf die individuellen Spezialitäten von jung und alt und sie kombiniert diese Ressourcen u.a. für erfolgreichere Innovationsleistungen. Typische Wandlungskompetenzen der Jüngeren gehen dazu mit ebenso typischen Handlungskompetenzen der Älteren eine für beide Seiten attraktive und erfolgreiche Kooperation ein.
Damit wird ein neues Kapitel für die Beschäftigung älterer Belegschaften aufgeschlagen. Die Fähigkeit, ein Defizit an Jugend kompensieren zu können, wird immer weniger entscheidend. Viel wichtiger wird es, die besondere (und in 80% der Unternehmen noch schlummernde) Expertise von Fachkräften mit langer Berufserfahrung künftig viel gezielter im Generationenmix zu identifizieren, zu nutzen und weiter zu entwickeln.

Jetzt Erfahrung in Betrieb nehmen: In Krisenzeiten entscheiden sich viele Unternehmen für eine Qualitätsoffensive. Innovativere Angebote für individuellere Kundengruppen werden das Angebot am Markt differenzieren. Um die schlummernden Ressourcen der älteren Fachkräfte im Betrieb für solche Aufgaben zu mobilisieren, hat powerAge ein erfahrungsbasiertes Kompetenzmodell entwickelt. Es unterstützt Arbeitgeber, die vier strategischen Mehrwerte dieser Ressourcen professioneller, produktiver und kreativer zu nutzen.
Kennen Sie die schlummernden Stärken der letzten vordigital geprägten Arbeitnehmergeneration? powerAge bietet Arbeitgebern und Arbeitsmarkt-dienstleistern Projektpartnerschaften im Rahmen prototypischer Umsetzungen von erfahrungsbasierten Kompetenzstrategien – bei der Rekrutierung, Förderung und Integration von Fachkräften in spät- und nachberuflichen Jahren.
Im Bereich der Personalvermittler offerieren wir strategisches und Marketing-Knowhow insbesondere für Kooperationen im Bereich Altersteilzeit.