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Faul macht dumm

7. Juli 2009

Trägheit schadet auch der geistigen Gesundheit: Wer sich zu wenig bewegt, hat neuen Studien zufolge ein weit höheres Risiko, an Parkinson, Alzheimer oder Depressionen zu erkranken. Umgekehrt erweist sich Sport als die beste Medizin, um Hirnleiden zu behandeln.

Mehr:     http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,548638,00.html

Fremdsprachen für geistige Fitness

Wer mehrere Sprachen spricht, scheint sich auch im Alter eine gut funktionierende Gedächtnisleistung zu erhalten. Das ergab eine israelische Studie an über 800 Senioren.

Mehr:   http://www.sprechzimmer.ch/sprechzimmer/News/Gesundheit_allgemein/Fremdsprachen_fuer_die_geistige_Fitness_im_Alter.php

Gehirn-Jogging absolut nutzlos

Mit Hirnjogging-Programmen versprechen Hersteller geistige Leistungssteigerung und Schutz vor Demenz. Nun sagen Forscher in einer gemeinsamen Erklärung: Die meisten dieser Produkte sind nutzlos. Starker Tobak für alle, die sich auf Tastendruck auf Dauer einen wachen Geist versprechen.
http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,622948,00.html

Doch dass er Alzheimer hat – das vergisst er nicht

Demenz wird in einer alternden Gesellschaft eine epidemische Erscheinung. Und nicht jede Form von Demenz lässt sich mit Sport, Kontakte und Ernährung als Risiko mindern. Diese Erfahrung macht Beat Meier, 63. Er hatte als Steuerbeamter 16 Leute unter sich. Und plötzlich ging nichts mehr. Seit drei Jahren weiss er, dass er Alzheimer hat. Und erzählt klar und offen von seinem Leiden. Lesenswerter und harter Stoff, gefunden im Tagesanzeiger.

Mehr:  http://tages-anzeiger.ch/dyn/wissen/medizin/870592.html

Harvard Health Beat

Der wahrscheinlich beste Newsletter zum Thema Gesundheit (u.a. mit sehr vielen Beiträgen für ein besseres Altern) versendet die Harvard Medical School. Leider nur englischsprachig. Vielleicht schaffen wir es eines Tages, die deutschsprachige Ausgabe zu lancieren. Hier eine Übersicht aus den Beiträgen – für kostenlose Downloads.

Mehr:  http://www.health.harvard.edu/healthbeat/archive.htm

Kranke Boomer

Immer mehr kranke Babyboomer? Die 68er-Generation scheint trotz Fitness, Wellness und Bio-Essen kränker als ihre Altvorderen. Die Aerztewoche vermeldet Beunruhigendes.

Mehr:  http://www.aerztewoche.at/viewArticleDetails.do;jsessionid=A29CB81D8F860512E90C236DF01A752A?articleId=6602

Bestellt Joschka Fischer einen Seniorenteller?

19. Februar 2008

Liebe Leute

Am letzten Sonntag vermeldeten wir den neuen Link der Süddeutschen online über das Revival der Blumenkinder in den Medien in diesem Sommer ­ und schon dreht sich das Rad nochmal schneller. Hier zwei neue Updates:
Blumenkinder, wie doch die Zeit vergeht!

Mit dem erinnerungsseligen HTLM-Begriff “Peace!” hat die Süddeutsche online ihren Link zum neuen Hype seit vorgestern nochmal ein gutes Stück ausgebaut:

http://www.sueddeutsche.de/kultur/special/496/123324/

PS: Wenn die Parole “Peace!” auch in der Boomer-Generation tatsächlich wieder aktuell wird, könnte der 2008 Wahlkampf in USA mit dem Thema Irak ­ vierzig Jahre nach Vietnam ­ zum neuen Baby-Boomer-Heldenepos werden. Wir sind gespannt (allerdings: Obama ist zu jung und Hillary ist nicht Bill).

Neu im Aufbauverlag: Die Altersrevolution ­ wie die 68er Generation den Rentneralltag verändert

Guido Kuhn hat gestern Abend für uns in SWR1 (”Der Abend” 16.7.07) die Diskussion mit Werner Bruns zu seinem neuen Buch “Altersrevolution” verfolgt. Fazit: Unsere Kursinhalte sind wirklich nicht von gestern. Die These, dass die Baby Boomer das Gesicht des Alterns für sich und kommenden Generationen völlig auf den Kopf stellen werden, bekommt hier neue und gut recherchierte Nahrung. Lesenswert!

Der SWR-1 “Klappentext” zur Sendung:

Die neuen Alten kommen. Rockmusik statt Volksmusik, WG statt Altersheim, zurück an die Uni statt Schaukelstuhl, Sex statt Kaffeekränzchen, Esoterik statt Gott: Die jetzt in Rente gehende Generation der 68er wird die Kultur des Alters radikal verändern. Das sagt Autor Werner Bruns, Soziologe im Wirtschaftsministerium in Baden-Württemberg, und zeigt in seinem Buch “Die Altersrevolution³, erschienen im Aufbau-Verlag (19.95 Euro), konkrete Lebensbeispiele älterer Menschen in den nächsten Jahren. Deutschland muss sich darauf einstellen, so Bruns, dass sich die künftige Rentnergeneration nicht in Seniorenheime und Schrebergärten zurückziehen, dass sie weder sparsam noch angepasst, ihre letzten Lebensjahre verbringen wollen.
Wohngemeinschaften und Seniorenwohnanlagen im Ausland, die Enttabuisierung des Themas “Sex im Alter³ sowie ein anderer Umgang mit dem Reizthema
“Sterbehilfe³ das sind nur einige Felder, die Bruns auf die Gesellschaft zukommen sieht, und auf denen sich vieles ändern wird. Es ist absehbar, so
Bruns weiter, dass sich die einstigen Rebellen der Wohlstandsgesellschaft auch im Ruhestand an den Idealen ihrer Jugend orientieren und die
Vorstellung von permanenter gesellschaftlicher und persönlicher Veränderung anstreben werden. Dieser Generation der “jungen Alten³ gehören etwas 8
Millionen Menschen an, u.a. zählen Gerhard Schröder, Joschka Fischer, Uschi Obermaier, Edmund Stoiber, Iris Berben und Olav Henkel dazu. In SWR1 der
Abend diskutieren wir mit dem Buchautor und zeigen an ausgewählten Beispielen wie stark dieser Wandel schon im Gange ist.

Kann sich jemand Joschka Fischer im beigen Blouson beim Verzehr eines Seniorentellers vorstellen?

Joschka ist nicht Edmund. Aber das ist eine andere Geschichte. Die ersten Kommentare zum Buch von Werner Bruns werden vom Perlentaucher jedenfalls genüsslich aufbereitet. Empfehlenswert ist z.B. die Rezension von Susanna Gaschke in der “ZEIT”:

http://www.perlentaucher.de/buch/27358.html